Heute ist mein 3. Abend in New York und ich kann irgendwie immernoch nicht realisieren, dass ich in den USA bin.
Meine Reise hab ich mit Tränen begonnen, weil ich am Flughafen so gerührt war, dass alle von meinen Freunden und meiner Familie, die in der Lage waren zu kommen, mit mir zusammen am Flughafen sein konnten. Ich hatte die größte und beste Crew am Flughafen :)
Wir konnten leider erst eine Stunde später als geplant losfliegen, weil über den Atlantischen Ozean ein paar starke Winde geweht haben und 16 (!!!) Passagiere aussteigen mussten, weil wir ansonsten zu schwer für diesen turbulenten Flug wären. Das war für meine Nerven nicht sehr hilfreich....
Aber ich hab ein sehr nettes Mädchen aus Lübeck kennengelernt, die neben mir im Flugzeug saß und die restliche Zeit Filme geguckt (22 Jumpstreet, X-Men und Can A Song Save Your Life), so dass der Flug recht schnell vorbei ging. Ich musste feststellen, dass Miitag essen im Flugzeug nicht so spaßig ist, wie man sich das vorstellt. Zusammengefasst kann man sagen: Die Reingungskräfte hatten später bestimmt nicht wenig zutun.
Am Flughafen in Newark, New Jersey angekommen, wurden wir von einer Frau erwartet die alle Klischees einer Schwarzen New Yorkerin entsprach, so dass wir sofort sagen konnten "Jap, wir haben es geschafft, wir sind in New York". Abgeholt wurden wir von einem schicken Bus und niemand von uns konnte behaupten jemals auf bequemeren Sitzen gesessen zu haben. Ich weiß nicht ob das daran lag, dass Flugzeugsitze einfach scheiße unbequem sind oder ob diese Sitze wirklich die bequemsten Sitze der Welt sind. Auf jeden Fall haben wir uns alle ziemich cool gefühlt als wir uns in diesen coolen, schwarzen Ledersitzen auf den Weg nach New York gemacht haben.
Als wir im Hotel angekommen sind, gab es viele "Ohs" und "Ahs", denn das Hotel und die Zimmer (vorallem die Betten) sind echt ziemlich cool. Das einzige negative ist, dass die Räume, in denen wir Unterricht haben, keine Fenster haben. Es ist furchtbar anstrengend mit 80 Mädchen in einem fensterlosen Raum zu sitzen, wenn dazu noch keiner Lust hat zuzuhören und am liebsten sofort in die City fahren würde.
Im Hotel angekommen gab es für mich eine nette Überraschung. Meine Gastfamilie hat mir eine New York City Tour geschenkt!
Wir kamen am Montagabend um ca 18 Uhr an und wir waren alle so fertig
und jetlagged, dass wir um ca. 21 Uhr schlafen gegangen sind. Um 6:30
Uhr wurden wir alle per Telefon von der Rezeption geweckt. Es war
schrecklich. Das Essen ist ziemlich lecker, sogar ziemlich gesund gegen
aller Erwartungen und auch ziemlich europäisch. Der ganze Tag ist mit
Unterricht gefüllt und wir lernen nochmal wie wir uns in Notfällen
verhalten sollen, welche Aktivitäten wir unternehmen können, wie
verrückt Amerikaner eigentlich sind etc etc etc. Wir haben also nicht
wirklich viel Freizeit und freuen uns über jeden Pause, die wir bekommen
und konnten es nicht erwarten Dienstagabend endlich in die City zu
fahren!
Dienstag ging es also nach NEW YORK CITY. Wir sind mit 3 Bussen
losgefahren und waren alle sehr aufgeregt, deshalb herrschte im Bus eine
ziemlich heitere Stimmung. Die Straßen auf den Highways sind nicht die
besten und je näher wir der City kamen desto voller und
unübersichtlicher wurde der Verkehr. Jeder von uns dachte "Wie sollen
wir jemals in Amerika Auto fahren?!" Wir wurden allerdings beruhigt,
denn in keiner anderen Stadt fährt man so Auto wie in New York City. Die
Häuser wurden immer höher, die Menschen immer bunter und die Lichter
greller. Immer wenn wir um eine Ecke fuhren, gab es mindestens ein
leises "Ohh".
Als erstes stiegen wir beim Rockfeller Center aus. Eines der höchsten
Gebäude, die man betreten kann und wir wurden nicht enttäuscht. Der
Blick war atemberaubend doch ich konnte immer noch nicht realisieren wo
ich war. Es sah einfach nicht real aus und ich hatte das Gefühl, dass
ich auf eine Postkarte gucke, die mit Photoshop bearbeitet wurde.
Danach ging es zum Time Square wohoo!
Am Ende der Tour haben wir uns die Statue of Liberty angeschaut aber naja sie war ziemlich weit weg und klein...
Ich kann nicht warten noch mehr von Amerika zu sehen!
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